Mein Ansatz

"Manche Menschen glauben, Durchhalten macht stark,

doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen"

 

Sylvia Robinson

Yoga ist ein ganzheitliches Konzept, es bezieht Körper, Geist und Seele mit ein. Das heißt, wir üben anhand von Atemübungen, Asanas

(den Yogastellungen), Entspannungsübungen und Meditation für unser Wohlergehen und unsere Gesundheit.

Jeder von uns ist Herr im eigenen Hause; jeder von uns bestimmt, wie weit er in unseren Yogastunden gehen will und wo seine

Grenze liegt. Diese Grenze zu achten ist unsere erste Übung. Es ist mein Anliegen, in meinen Stunden jeden zu fordern, aber nie zu überfordern und damit vor Schaden zu bewahren. Schmerzen sollen beim Yoga nicht vorkommen.

Wir vergleichen uns nicht, denn jeder von uns ist einzigartig. Was unsere Mitstreiter oder sogar die Yogalehrerin können, ist nicht der Maßstab der Dinge. Unsere körperlichen Unterschiede sind so vielfältig: durch genetische Dispositionen, die Arbeit die wir verrichten, 

wir trainiert oder untrainiert sind usw.  Den eigenen Maßstab setzt also jeder Einzelne individuell.

Wir bewerten nicht – nicht untereinander und auch ich werde das nicht tun. Wenn ich korrigiere, geschieht dies nur zu einem Zweck:

um vor Verletzungen durch eine ungünstige Körperhaltung zu bewahren und evt. einen Impuls zu setzen.

Es ist wichtig für mich zu wissen, ob körperliche Probleme vorhanden sind oder es einem Schüler am Übungstag nicht so gut geht.

So kann ich darauf Rücksicht nehmen und individuelle Alternativen für die Übungen anbieten.

Der Atem ist im Yoga unser Kompass. Wir atmen generell durch die Nase. Der Atem zeigt an, ob Aufregung und Überforderung oder Wohlbefinden und Entspannung herrschen. Daher lege ich Wert auf eine konzentrierte Selbstwahrnehmung in all meinen Stunden.

Um die Konzentration zu bewahren, verzichten wir auf Unterhaltungen oder Kommentare während des Unterrichts.

Und zu guter Letzt: alles was wir körperlich üben, können wir auch auf geistiger und seelischer Ebene integrieren. Der Transfer des Gelernten auf Situationen des Alltags verhilft unserer Yogapraxis zu einer zusätzlichen Dimension. Bei entsprechender Bereitschaft kann YOGA das Leben jedes Einzelnen bereichern und eine Hilfe in guten wie in weniger guten Zeiten sein.

Fotografin: Janet Sinica, Köln

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